EINSATZ IN GOLD
STANDARD SCHUTZKLEIDUNG

Die Freiwillige Feuerwehr Garching ist mit moderner Einsatzkleidung nach EN 469 ausgestattet, die den höchsten Anforderungen an Hitze-, Flammen-, Wasser- und Feuchteschutz gerecht wird
Sie dient dem Schutz bei Bränden, technischen Rettungseinsätzen, Gefahrstoffunfällen sowie Wald- und Verkehrsunfällen – typischen Szenarien im Alltag der Garchinger Feuerwehr. Die mehrlagige Konstruktion mit atmungsaktiver Membran leitet Schweiß effektiv ab und reduziert Stauhitze bei langen Einsätzen, während ein ergonomischer Schnitt volle Bewegungsfreiheit in engen Räumen oder bei schweren Lasten bietet.
Reflexstreifen sorgen für Sichtbarkeit bei Nacht und in Rauch, ergänzt durch funktionale Taschen, Griffe und eine Rettungsschlaufe für erhöhte Sicherheit im Team.
Für technische Einsätze und für Einsätze bei hohen Außentemperaturen stehen den Aktiven außerdem noch dünnere Einsatzjacken zur Verfügung.
einsatz IN LEUCHTROT
first-responder SCHUTZKLEIDUNG
Mehr Sichtbarkeit, mehr Schutz, mehr Komfort. Neu, sichtbar, einsatzbereit!
Unsere First-Responder starteten 2026 mit neuer Einsatzkleidung durch. Aus schwarzer Hose und pinker Jacke wurde ein einheitliches Bild in leuchtrot.
Beschafft wurde jeweils eine neue Einsatzhose und Einsatzjacke. Die neue 3-lagige Softshelljacke ist komplett winddicht, atmungsaktiv und wasserabweisend. Die vielen Taschen bieten den nötigen Stauraum für persönliches Einsatzzubehör. Reflektierende Streifen sorgen für die nötige Sichtbarkeit. Die Einsatzhose besteht aus einem voll elastischen, flammhemmenden und hochwertigen Material. Zusätzliche flexible Einsätze sorgen für die optimale Beweglichkeit unserer First-Responder. Neben diversen aufgesetzten Taschen für Stauraum besitzt jede Hose ein Schreibfeld am rechten Oberschenkel. Hier können im Einsatzfall Informationen oder Werte der Patienten notiert werden. Aus hygienischen Gründen und zur Sicherung der Patientendaten kann die Blocktasche verdeckt und verschlossen werden.
Hose und Jacke sind jeweils optimal auf die Bedürfnisse unserer Einsatzkräfte abgestimmt und schauen dabei auch noch richtig gut aus. Planung und Durchführung der Ersatzbeschaffung übernahm eine Arbeitsgruppe aus aktiven First-Responder Kräften.


EINSATZ für morgen
jugend SCHUTZKLEIDUNG
Die Jugendfeuerwehr Garching trägt bei Übungen und Einsätzen eine einheitliche Bekleidung nach DJF-Richtlinie – das sorgt für Sicherheit, stärkt den Teamgeist und gibt ein einheitliches Bild nach außen.
Der Übungsanzug besteht aus Jacke, Rundbund- oder Latzhose in Dunkelblau (RAL 5013) aus robustem Mischgewebe (65% Baumwolle/35% Polyester oder umgekehrt, 240–300 g/m²) sowie Schmalgurt. Dazu gehören Schutzhelm, Schutzhandschuhe und stabiles Schuhwerk; bei schlechtem Wetter gibt es Parka, Überjacke und Isolationsfutter. Ärmel- und Mützenabzeichen zeigen die Zugehörigkeit.
Die Kleidung schützt die Jugendlichen vor mechanischen Gefahren, Stürzen oder Witterungseinflüssen, wie sie bei Übungen mit Schläuchen, Leitern oder bei simulierten Einsätzen vorkommen. Die Mitglieder wissen genau, wozu jedes Teil dient, ziehen alles richtig an und prüfen nach jedem Einsatz auf Schäden oder Schmutz – nach DGUV Regel 105-049. So sind alle bei Übungen, Einsätzen und Events top ausgestattet und lernen verantwortungsvoll mit der Ausrüstung umzugehen.

FÜR BESONDERE EINSÄTZE
SPEZIELLE SCHUTZKLEIDUNG

Neben der standardmäßigen Ausrüstung hält die Feuerwehr für besondere Gefahrenlagen spezielle Schutzausrüstungen bereit – maßgeschneidert für Risiken, bei denen normale Kleidung nicht ausreicht.
Imkerschutzkleidung mit Imkerschutzhut mit Netz und Imkerschutzhandschuhen schützt vor Bienen-, Wespen- und Hornissenstichen. Für die Wasserrettung kommt ein wasserdichter Überlebensanzug „Helly Hansen“ mit Neoprenhandschuhen, Schutzstiefeln, Schwimmhilfe, Notfallschere und Reflexstreifen zum Einsatz.
Bei ABC-Einsätzen (atomar, biologisch, chemisch) gibt es drei Stufen: Form 1 nutzt die normale Schutzbekleidung zur Brandbekämpfung mit Schutzhaube, Gummistiefeln und Chemikalienschutzhandschuhen (bei Hitze Lederstiefel und thermisch beständige Handschuhe). Der leichte Chemieschutzanzug ergänzt säurebeständige Handschuhe, Schutzstiefel, Atemschutzmaske mit ABEK-Filter und abgedichtete Übergänge. Der schwere Chemieschutzanzug bietet mit luft- und flüssigkeitsdichtem Ganzkörperanzug, Atemschutzmaske, Pressluftatmer und durchtrittsicheren Sicherheitsschuhen komplette Isolation.
Hitzeschutzkleidung mit hitzestrahlenabweisendem Überwurf, hitzestrahlenabweisenden Handschuhen und goldbedampftem Augenschutz schützt bei Metallbränden vor extremer Hitze und grellem Licht.

